Schwerpunkte

  1. AWT-Unterricht

  2. Hauswirtschaftsunterricht

  3. Sozialtraining

  4. Allgemeiner Unterricht/Werken/Nadelarbeit

  5. Lebensweltordner/Berufswahlpass

  6. Außerschulische Lernorte

  7. Kooperationen:

         Agentur für Arbeit

         START

         Verein“ Schule-Wirtschaft“

         Berufsschule

         Elternarbeit

 

 

1.AWT- Unterricht:

 

An unserer Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen spielt das Fach Arbeit- Wirtschaft- Technik eine große Rolle. Im Unterschied zu anderen Schulformen führen die Schüler überwiegend praktische und handwerkliche Tätigkeiten aus, die dann durch theoretische Kenntnisse ergänzt werden. Im schuleigenen Garten lernen die Schüler gartenbauspezifische Tätigkeiten kennen.

Die Schüler arbeiten vorwiegend mit den Werkstoffen Holz und Metall. Die hergestellten Werkstücke können von den Schülern im Alltag genutzt oder zu verschiedenen Anlässen verschenkt werden.

Einmal wöchentlich fördern und erweitern die Schüler ihre Medienkompetenz im Informatikunterricht.

 

 

2.Hauswirtschaftsunterricht:

 

Im Hauswirtschaftsunterricht liegt der Schwerpunkt auf der Zubereitung verschiedenster Speisen, der Ernährungslehre, dem Reinigungsbereich und der Textilpflege.

 

 

3.Sozialtraining:

 

Das Sozialtraining, das unsere Schulsozialarbeiterin in Kooperation mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern in allen Klassenstufen anbietet, ist ein zentraler Baustein unserer Berufsvorbereitung. Dieses Sozialtraining ist in den Stundenplan der jeweiligen Klasse integriert und erfolgt einmal wöchentlich und versteht sich auch als Primärprävention. Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung von sozialen und kommunikativen Kompetenzen, Gewalt- und Suchtprävention.

 

Streitschlichter

Gesprächsführung

 

 

 

4.Allgemeiner Unterricht

 

Auch in allen anderen Fächern werden die Schüler ab Klasse 3 langfristig auf eine selbstverantwortliche Lebensgestaltung und die Entwicklung bzw. Stärkung personaler, sozialer und berufsorientierter Kompetenzen vorbereitet.

 

5.Lebensweltordner/ Berufswahlpass

 

Ab Klasse 8 arbeiten die Schüler mit dem Berufswahlpass.

Dieser soll die Entwicklung der Jugendlichen über einen längeren Zeitraum dokumentieren, ihnen Ordnungsstrukturen vermitteln, ihnen helfen Potentiale zu erkennen und zu beschreiben und Ziele für die schulische berufsorientierende Arbeit zu vereinbaren.

Alle berufsvorbereitenden Unterlagen werden hier gesammelt und bilden eine wichtige Grundlage für die Bewerbungsunterlagen und – gespräche.

 

In Klasse 8 lernen die Schüler Berufsfelder und Berufsbilder kennen, lernen eigene Fähigkeiten und Stärken einzuschätzen und entwickeln erste Zukunftsvorstellungen.

In Klasse 9 lernen sie dann Informations- und Beratungsangebote kennen und diese zu nutzen, setzen sich praxisorientiert mit der Arbeitswelt auseinander und entwickeln erste Berufsvorstellungen.

Die Schüler lernen die verschiedenen Zugänge zu Ausbildung und Beruf kennen, setzen sich verstärkt mit beruflichen Anforderungen auseinander, konkretisieren ihre Berufsvorstellungen und bereiten bewusst ihre Entscheidungen vor.

Es werden Bewerbungen geplant, geschrieben, Gespräche intensiv geübt und berufliche Alternativen kennen gelernt.

 

 

6. Außerschulische Lernorte

 

In allen Klassenstufen erkunden die Schüler Betriebe und Einrichtungen, um betriebliche Abläufe und Berufsgruppen kennenzulernen, sie erkunden Wirtschaftsräume und führen ab Klasse 8 Betriebsbesichtigungen durch.

 

Um die Arbeitswelt zu erkunden, findet in Klasse 8 ein einwöchiges Praktikum statt. Die Schüler erhalten einen Einblick in verschiedene Berufe, können eigene Fähigkeiten und Kenntnisse wahrnehmen und Erfolgserlebnisse in der Praxis erfahren.

Die Schüler haben für dieses Praktikum einen Tätigkeitsnachweis zu führen

 

 

In Klasse 9 finden im Rahmen der Berufsorientierung zwei Praktika statt. Ein einwöchiges absolvieren die Schüler im Herbst, ein zweiwöchiges im Frühjahr des jeweiligen Schuljahres. Bei der Auswahl der Betriebe wird seitens der Schüler darauf geachtet, dass realistische Ausbildungsberufe angeboten werden und die Betreuung durch die Klassenlehrer und AWT-Lehrer und Lehrerinnen gewährleistet werden kann.

 

Situative Praktika sind je nach individuellem Bedarf immer möglich.

Die Praktika werden dokumentiert und durch weitere Praktikumsunterlagen ergänzt.

Die Schüler der 9. Klassen stellen ihre Praktikumsberufe den Schülern der 8. Klassen mit Hilfe von Plakaten vor.

 

Schüler, die ein freiwilliges 10. Schuljahr absolvieren, haben im Herbst des jeweiligen Schuljahres noch einmal die Möglichkeit, mit Hilfe des einwöchigen Praktikums ihren Berufswunsch zu konkretisieren. Sie dokumentieren ihr Praktikum in Form einer Praktikumsmappe.

 

Die Schulsozialarbeiterin unserer Schule unterstützt die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 bei der Teilnahme am Girlsday/ Boysday.

 

 

 

7.Kooperationen

 

7.1.Agentur für Arbeit Parchim

 

Unsere Schule und die Agentur für Arbeit Schwerin, Team Reha, haben das gemeinsame Ziel, ihre Zusammenarbeit zu verstetigen und die Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule beim Berufswahlprozess und beim Übergang in den Beruf zu unterstützen. Deshalb arbeiten wir eng mit dem Team Reha der Agentur für Arbeit Parchim zusammen und haben eine verbindliche Vereinbarung getroffen.

Die Berufsberatung führt in der Jahrgangsstufe 9 eine erste berufsorientierende Veranstaltung durch und informiert die Schüler in einer Unterrichtseinheit über Bildungswege und berufsrelevante Inhalte. Sie berät die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 auf Wunsch individuell zu Fragen der Berufswahl und unterstützt die Schule durch themenspezifische Gruppenveranstaltungen für die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.

Zu Schuljahresbeginn findet eine Absprache zwischen der Reha- Beraterin und Vertretern der Schule (verantwortlicher Lehrer für die Berufsorientierung, Schulsozialarbeiterin) statt, in der ein gemeinsamer Jahresarbeitsplan festgelegt wird. Alle zwei Monate trifft sich dieses Team, um den aktuellen Stand der Berufsvorbereitung und notwendige Unterstützungsmöglichkeiten einzelner Schüler zu erörtern und Veranstaltungen zu koordinieren.

 

7.2.Bildungsstätte START GmbH

 

Es besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen unsere Schule und der Bildungsstätte START GmbH als Projektträger „Jugend stärken im Quartier“.

Ziel ist es, individuelle Beeinträchtigungen oder soziale Benachteiligungen der Jugendlichen abzubauen, sie bei der Orientierung im Berufswahlprozess so früh wie möglich zu unterstützen, die berufliche Eingliederung der Jugendlichen in Ausbildung und Beruf erfolgreich zu gestalten, ihre Motivation für die Ausbildung zu erhöhen und den Unterstützungsbedarf für die sogenannte Risikogruppe sicherzustellen.

In Klasse 7/8 erfolgt seitens des Trägers eine Potentialanalyse und ein Praxisprojekt in den Werkstätten von START. Jugendliche der Klassen 9 und 10 erhalten individuelle Hilfen bei der Aufnahme von schulischer oder beruflicher Bildung oder berufsvorbereitenden Maßnahmen und Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Unternehmen u.a..

 

7.3.Berufsschule

 

Die Berufsschulen des Landkreises Ludwigslust- Parchim führen jedes Jahr eine Tag der offenen Tür durch, um über die verschiedenen Bildungsgänge und Möglichkeiten der Berufsvorbereitung zu informieren. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 können die Schulen besichtigen, praktische Erfahrungen durch die Teilnahme am Unterricht vor Ort sammeln und individuelle Fragen in den Gesprächsrunden klären.

Unabhängig davon können individuelle Termine der Jahrgangsstufen zu bestimmten Themen in den einzelnen Bereichen vereinbart werden.

 

 

7.4.Verein SchuleWirtschaft Parchim e.V.

 

Der Verein zeigt den Schülerinnen und Schülern unserer Schule Perspektiven der Berufsausbildung und gibt interessierten Betrieben die Möglichkeit mit unserer Schule Kontakt aufzunehmen, Schüler über Berufsbilder zu informieren und geeignete zukünftige Auszubildende an unserer Schule zu finden. Regelmäßig finden thematische Veranstaltungen für Lehrer und Schulsozialarbeiter statt und einmal jährlich die Berufs- und Studienmesse für Schüler.

 

 

7.5.Elternarbeit

 

Auch die Elternarbeit hat einen großen Stellenwert an unserer Schule.

Es finden themenspezifische Elternabende (Freiwilliges 10. Schuljahr, Berufsberatung …) statt.

Selbstverständlich sind die Eltern in die Berufsberatung der Agentur für Arbeit eingebunden und erhalten, wenn gewünscht, von den Klassenlehrern und der Schulsozialarbeiterin Hilfen und Unterstützung.